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Iuvavum – "Die Römer in Noricum" - klicken für größeres Bild
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hier klicken - Pertl, Helmut 1969-
Pertl, Helmut 1969-
Titel Iuvavum – "Die Römer in Noricum"
Artikel-Nr. 4080612
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Zeitgenössische Originalmusik (20./21.Jhdt)
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Erscheinungsland Österreich (at)
Verlag * Helmut Pertl Eigenverlag
Erscheinungsjahr 2015
Komponist Pertl, Helmut
Schwierigkeitsgrad 3+
Selbstwahlliste-Grad SJ
Dauer 7:40
Zusatzinfo/Inhalt „IUVAVUM“ – Die Römer in Noricum, ist eine zeitgenössische Blasmusikkomposition in welcher die römische Herrschaft über Noricum (entspricht ca. dem Gebiet des heutigen Österreich), bzw. im speziellen der geografischen Region des Bundeslandes Salzburg mit der Landeshauptstadt Salzburg (Iuvavum), musikalisch beschrieben wird. Das Werk ist als szenische Programmmusik konzipiert und veranschaulicht in acht musikalischen Themen diese Epoche. Ein spannendes Konzertstück in dem sich der Zuhörer wie im Traum in die Zeit der Römischen Besatzung zurückversetzt fühlt und die Erlebnisse der Menschen damals musikalisch miterleben darf!
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4080612

(Takt 1 - 18) „EINSATZBEFEHL IN ROM“ - Die römischen Legionen werden mit Blechbläsersignalen zum Einsatz einberufen.

(Takt 19 - 38) „ABSCHIED VON ROM“ - Die Soldaten verabschieden sich von ihren Familien und marschieren in Richtung Norden, nicht ahnend, was ihnen noch bevorsteht.

(Takt 39 - 64) „ÜBERQUERUNG DER ALPEN“ - Als erstes großes Hindernis müssen die Alpen überquert werden; Wind, Schnee und Regen machen diesen Abschnitt äußerst beschwerlich.

(Takt 65 - 104) „KAMPF UM NORICUM“ - Es beginnt die Eroberung der feindlichen Gebiete. Teils heftiger (durch den Stamm der Ambisonten im Pongau/Pinzgau/Tennengau) und teils weniger heftiger Widerstand leitet die Annexion Noricums ein.

(Takt 105 - 134) „STILLE UND TRAUER“ - Den vielen Soldaten und Menschen, welche in dieser Zeit (nicht unbedingt durch die Römer, sondern vor allem die Germanen/Markomannen und Alamannen) den Tod finden, wird gedacht.

(Takt 135 - 174)I „AUFSCHWUNG, LEBEN, HANDEL“ - Die Römer bauen Noricum wirtschaftlich auf, viele neue Städte (Iuvavum, Teurnia, Aguntum - Salzburg, St. Peter i. Holz, Lienz) werden gebaut. Der Austausch von Handelswaren mit dem römischen Reich wird vor allem durch den Straßenbau der Römer forciert.

(Takt 175 - 204) „UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHS“ - 380 n. Chr. wird das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Mit Beginn der Völkerwanderung zu dieser Zeit war die römische Armee nicht mehr in der Lage, die Bevölkerung Noricums zu sichern. Nach und nach zerfällt nun das Römische Reich. Die Germanen unter dem Heerführer Odoaker übernehmen die Macht und besiegeln den Untergang des weströmischen Reichs.

(Takt 205 - 214) „NEUBEGINN“ - Der hl. Rupert gründet im Jahr 696 n. Chr. im zerstörten Iuvavum das Stift St. Peter sowie das Bistum Salzburg!

Der ehemalige Flügelhornist und jetzige Archivar der Bürgermusik Tamsweg, Dr. Gerald Hirtner, hat den Komponisten bei der geschichtlichen Recherche und Aufarbeitung dieser Zeit professionell unterstützt und ihm das Hintergrundwissen über die Hergänge in der römischen Provinz „Noricum“ vermittelt. Rund 500 Jahre dauerte die römische Herrschaft auf dem Gebiet des heutigen Österreich. Sie begann mit den Eroberungszügen unter Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. und endete im ausgehenden 5. Jahrhundert.

Noricum war ursprünglich ein keltisches Königreich gewesen, das jahrzehntelang mit dem römischen Reich andelsbeziehungen unterhalten hatte. Der keltische Stamm der Noriker, der im heutigen Kärnten angesiedelt war, spielte im Königreich eine führende Rolle. Am Rand des römischen Weltreiches gelegen bildete Noricum eine Pufferzone zwischen der Apenninenhalbinsel und den nördlich der Donau angesiedelten barbarischen Völkern.

Hauptstadt der Provinz war die Stadt Virunum im Kärntner Zollfeld. Daneben wurden unter Kaiser Claudius die Städte Celeia (Celje), Teurnia (St. Peter i. Holz), Aguntum (Lienz) und Iuvavum (Salzburg) gegründet. Mit der Ansiedlung römischer Bevölkerungsgruppen und dem Aufblühen der ersten Städte erfuhren auch Wirtschaft und Handel einen Aufschwung, Straßenbau und zivilisatorische Errungenschaften fanden eine weite Verbreitung. Noricum lieferte beispielsweise Metalle (Eisen und Gold), Harz, Bienenprodukte und Käse nach Italien.

Den Händlern standen auf den Handelswegen regelmäßig Straßenstationen zur Verfügung, bspw. auch die Station „Immurium“, deren Reste von Archäologen nahe des Schlosses Moosham im Lungau ergraben wurden. Kaiser Theodosius (379 – 394 n. Chr.) erklärte im Jahr 380 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion. Auf den Ruinen von „Iuvavum“ wurde schließlich die heutige Stadt Salzburg errichtet!

(Quelle: Helmut Pertl)

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