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Roma Aeterna - klicken für größeres Bild
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Roma Aeterna - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Roma Aeterna  NEU! 
Artikel-Nr. 4123198
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Programmmusik
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Erscheinungsland Niederlande (nl)
Verlag * Molenaar Edition
Verlags-Artikelnr. * MOL 013816070
Verkaufspreis Bitte einloggen um den Preis anzuzeigen.hier klicken
Komponist Carlin, Alexandre
Schwierigkeitsgrad 4
Dauer 9:00
Zusatzinfo/Inhalt Alexandre Carlin beschreibt in „Roma Aeterna“ eine musikalische Reise durch Rom, die verschiedene historische und kulturelle Orte miteinander verbindet. Der Rundgang beginnt mit dem ruhigen „Sunrise in Roma“ im 4/4-Takt und führt anschließend über die Via Appia und das Forum Romanum. Mit „Plazzas and Fountains“ wird die Musik im schnellen, spielerischen 6/8-Takt lebendig. „The Vatican“ bildet danach mit ruhigem Tempo und religiösem Charakter einen besinnlichen Kontrast. Im „Colosseum“ steigert sich die Spannung durch schnelles Tempo und den unregelmäßigen 7/8-Takt, der einen Gladiatorenkampf darstellt. Im abschließenden „Roma Aeterna“ kehren frühere Motive wieder. Dadurch werden die einzelnen Stationen miteinander verbunden und die zeitlose Bedeutung Roms musikalisch hervorgehoben.

(© musicainfo.net)
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Programmnotizen *: Ergänzungstext

Roma Aeterna: Ein musikalischer Rundgang durch Rom

Alexandre Carlin führt mit seiner Komposition „Roma Aeterna“ ein Oberstufenblasorchester auf eine imaginäre Reise durch Rom. In einer Dauer von 9 Minuten verbindet das Werk bedeutende Orte der Stadt mit wechselnden Tempi, Taktarten, Tonarten und Ausdrucksbereichen. Der musikalische Rundgang beginnt mit dem Sonnenaufgang, führt über historische und religiöse Schauplätze bis zum Kolosseum und endet mit einer Rückbesinnung auf die zeitlose Präsenz Roms.

• Sunrise in Roma: Der Beginn trägt den Titel „Sunrise in Roma“. Im 4/4-Takt und bei einem ruhigen Tempo von 1/4 = 60 entsteht der Eindruck eines langsamen Erwachens. Rom erscheint zunächst still und geschichtsträchtig. Die Musik entfaltet sich allmählich und lässt die Stadt im ersten Licht des Tages sichtbar werden. Dieser Abschnitt schafft eine ruhige Grundlage für die folgenden Stationen.

• Mit [A] „The Appian Way“ setzt der Rundgang über die Via Appia ein. Das Tempo von 1/4 = 72 vermittelt eine gemäßigte, schreitende Bewegung. Der regelmäßige Puls steht für den Weg durch die Geschichte und verbindet die einzelnen Stationen miteinander. Die Atmosphäre bleibt würdevoll und konzentriert, während sich die musikalische Reise weiterentwickelt.

• Der Abschnitt [B] „The Roman Forum“ führt in das politische und gesellschaftliche Zentrum des antiken Rom. Die harmonische Bewegung von Bb nach F und das Tempo von 1/4 = 66 verleihen diesem Teil eine ruhige, gewichtige Wirkung. Das Forum Romanum erscheint als Ort der Versammlung, der öffentlichen Rede und der historischen Erinnerung. Die Musik richtet den Blick weniger auf die Bewegung des Weges als auf die Bedeutung dieses geschichtsträchtigen Schauplatzes.

• Mit [C] „Plazzas and Fountains“ ändert sich die Stimmung deutlich. Die Vortragsbezeichnung „Giocoso“, der 6/8-Takt und das Tempo von 3/8 = 138 sorgen für einen lebendigen und spielerischen Charakter. Die Plätze und Brunnen Roms werden als bewegte, offene Orte dargestellt. Der tänzerische Rhythmus und das hohe Tempo vermitteln den Eindruck von Begegnung, Bewegung und sprudelnder Energie. Damit bildet dieser Abschnitt einen heiteren Kontrast zu den historischen Schauplätzen.

• In [E] „The Vatican“ wird die musikalische Sprache wieder ruhiger. Die Bezeichnung „Religioso“ und das Tempo von 1/4 = 56 weisen auf eine besinnliche und feierliche Atmosphäre hin. Nach der Lebendigkeit der Plätze und Brunnen entsteht ein Moment der Sammlung. Der Vatikan erscheint als Ort geistlicher Konzentration und architektonischer Größe. Der langsame Puls lässt die Musik getragen wirken und verlagert die Wahrnehmung von der äußeren Bewegung zu einer inneren Betrachtung.

• Mit [F] „The Colosseum“ erreicht die Komposition ihren dramatischen Höhepunkt. Der Abschnitt steht nach Ab, ist im 4/4-Takt angelegt und weist das Tempo 1/4 = 144 auf. Besonders wirkungsvoll ist die Darstellung des Gladiatorenkampfes im 7/8-Takt. Die ungerade Taktart erzeugt einen unregelmäßigen und spannungsvollen Bewegungsfluss. Zusammen mit dem schnellen Tempo vermittelt sie Energie, Konfrontation und Gefahr. Das Kolosseum steht damit für die spektakuläre und widersprüchliche Seite der römischen Geschichte.

• Der abschließende Abschnitt [I] trägt den Titel „Roma Aeterna“. Im 4/4-Takt und bei 1/4 = 66 kehrt zunächst ein ruhiger und würdevoller Charakter zurück. Ab Takt 258 wechselt die Musik in den 7/8-Takt bei 1/4 = 144 und greift damit die rhythmische Spannung des Gladiatorenkampfes wieder auf.

Frühere Motive kehren im Schlussabschnitt wieder und verbinden die verschiedenen Stationen miteinander. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Reise nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Geschichte Roms geführt hat. Vergangenheit und Gegenwart, religiöse Orte, historische Zentren und lebendige Plätze werden in einem gemeinsamen musikalischen Bogen zusammengeführt.

• Eine Reise durch Zeit und Raum

„Roma Aeterna“ gestaltet die Erkundung Roms als chronologisch nachvollziehbaren Rundgang. Von „Sunrise in Roma“ über die Via Appia, das Forum Romanum, „Plazzas and Fountains“, den Vatikan und das Kolosseum führt der Weg schließlich zur titelgebenden „Roma Aeterna“.

Die wechselnden Tempi und Taktarten prägen dabei die jeweilige Station: Der ruhige 4/4-Takt des Sonnenaufgangs, der schreitende Charakter der Via Appia, die gemäßigte Weite des Forums, der tänzerische 6/8-Takt der Plätze und Brunnen, die religiöse Ruhe des Vatikans sowie der spannungsvolle 7/8-Takt des Kolosseums erzeugen ein abwechslungsreiches musikalisches Stadtbild.

• Für ein Oberstufenblasorchester bietet das Werk damit nicht nur eine Folge wirkungsvoller musikalischer Bilder. Es fordert auch eine differenzierte Gestaltung der unterschiedlichen Charaktere. Entscheidend ist, dass jeder Abschnitt seinen eigenen Ausdruck erhält und zugleich in den übergeordneten Rundgang eingebunden bleibt. So entsteht eine musikalische Reise, in der Rom als historische Stadt, lebendiger Kulturraum und zeitlose Erinnerung erfahrbar wird. •

Text: © musicainfo.net (KI)

Quellen/Sources:
Molenaar: Roma Aeterna
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