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Fantasmagorie - klicken für größeres Bild
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Fantasmagorie - Notenbeispiel
Notenbeispiel
Titel Fantasmagorie
Artikel-Nr. 4088437
Kategorie Blasorchester/HaFaBra
Unterkategorie Zeitgenössische Musik (1945-heute)
Besetzung Ha (Blasorchester)
Format/Umfang PrtStm (Partitur und Stimmen)
Erscheinungsland Belgien (be)
Verlag * HAFABRA Music Louis Martinus
Verlags-Artikelnr. * HFB 668Ha
Erscheinungsjahr 2016
Verkaufspreis Bitte einloggen um den Preis anzuzeigen.hier klicken
Komponist Kosmicki, Alexandre
Schwierigkeitsgrad 6
Selbstwahlliste-Grad D6 (Einstufung Deutschland Höchstklasse)
Dauer 14:30
Zusatzinfo/Inhalt „Fantasmagorie“ ist ein zweisätziges Stück. Die verwendeten melodischen und rhythmischen Elemente haben einen volkstümlichen Charakter, wie der Walzer des ersten Satzes oder das sarkastisch-ironische Thema des 2. Satzes belegen. Diese Motive werden kombiniert, um das Werk zu strukturieren, indem sie ihm erhebliches Gewicht und eine psychologische Weiterentwicklung verleihen. Die Einflüsse von Ravel, Strawinsky, Prokofjew und sogar Bernstein werden hier mit verschiedenen sehr durchsetzungsfähigen Charakteren vermischt, mit dem Ziel, übernatürliche und manchmal illusorische Atmosphären zu schaffen, die typisch für die Fantasmagorie sind.

de=Auswahlliste

Prt

PicFlt
Flt 1,2
Ob 12(2/EHrn doub)
Fag 1,2
EsClr
Clr-Solo 1,2
Clr 1,2
BClr
SSax
ASax
TSax
BSax

Trp 1,2,3,4
Hrn in F 1,2,3,4
Trb in C 1,2,3
Euph in C
Tub in C

European Parts free download

KB
Hrp
Tmp
Perc 1,2,3,4,5:

-BD
-SD
-MCym
-SuCym
-Tmb
-TamTam
-Tmbl
-Tbl
-TmTm (2)
-Trng
-Mar
-Xyl
-Glsp
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Programmnotizen *: Ergänzungstext

Der Begriff "Fantasmagorie" hat seinen Ursprung in der Kunst des Theaters und des frühen Kinos, wo er eine spezielle Art der Inszenierung bezeichnet, die auf der Projektion von Geisterbildern und optischen Illusionen basiert. In der Musik wird "Phantasmagorie" metaphorisch verwendet, um Kompositionen zu beschreiben, die durch ungewöhnliche, traumhafte und oft surreal anmutende Klangwelten gekennzeichnet sind. Diese Werke erzeugen beim Zuhörer ein Gefühl des Unwirklichen und des Fantastischen, ähnlich den visuellen Effekten der historischen Fantasmagorie-Vorführungen.

Die ursprüngliche Fantasmagorie war eine Form der Unterhaltung, die Ende des 18. Jahrhunderts populär wurde. Sie verwendete Laterna magica und andere optische Geräte, um geisterhafte Bilder zu projizieren, die sich bewegten und interagierten, oft begleitet von dramatischen Soundeffekten und Musik. Diese visuell beeindruckenden Vorführungen sollten die Illusion von Geistern und übernatürlichen Phänomenen erzeugen und das Publikum in eine Welt des Schreckens und Staunens entführen.

In der Musik wurde der Begriff "Fantasmagorie" übernommen, um Kompositionen zu beschreiben, die ähnliche Ziele verfolgen: die Schaffung einer klanglichen Atmosphäre, die das Unheimliche, Surreale und Träumerische heraufbeschwört. Diese Werke nutzen innovative Techniken in der Harmonie, Melodik und Orchestrierung, um ungewöhnliche und oft verstörende Klanglandschaften zu schaffen.

Beispiele und Stile
- Claude Debussy: Préludes: Werke wie "La Cathédrale Engloutie" (Die versunkene Kathedrale) oder "Feux d'artifice" (Feuerwerk) können als musikalische Fantasmagorien betrachtet werden. Sie erzeugen durch ihre impressionistische Harmonik und die Verwendung von Klangfarben und Texturen eine traumartige Atmosphäre.
- Modest Mussorgsky: In "Bilder einer Ausstellung" bietet besonders der Satz "Die Hütte auf Hühnerfüßen" (Baba Yaga) groteske und surreale musikalische Elemente, um die unheimliche Welt der russischen Folklore darzustellen.
- György Ligeti: Atmosphères - Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für moderne Fantasmagorie in der Musik. Ligeti verwendet Cluster-Akkorde und Mikrotonalität, um ein dichtes, schwebendes Klanggewebe zu schaffen, das den Zuhörer in eine fast außerweltliche Klangwelt versetzt.
- Maurice Ravel: Gaspard de la nuit - Diese Klaviersuite, besonders der Satz "Scarbo", ist bekannt für ihre technische Komplexität und ihre Fähigkeit, eine unheimliche und fantastische Atmosphäre zu erzeugen.

Um die fantasmagorische Wirkung zu erzielen, greifen Komponisten auf verschiedene Techniken zurück:
- Ungewöhnliche Harmonien und Dissonanzen: Durch die Verwendung von dissonanten Akkorden und unerwarteten harmonischen Wendungen wird eine instabile und surreal wirkende Klanglandschaft geschaffen.
- Orchestrierung: Die Wahl ungewöhnlicher Instrumentenkombinationen und spezifischer Spieltechniken (wie Glissandi, Flageolett-Töne oder extreme Register) verstärkt den Eindruck des Unheimlichen.
- Rhythmik und Metrum: Unregelmäßige Rhythmen und häufige Tempowechsel können das Gefühl von Unsicherheit und Desorientierung hervorrufen.
- Klangfarben und Dynamik: Durch die subtile Kontrolle von Klangfarben und dynamischen Schattierungen können zarte, fast geisterhafte Klänge erzeugt werden.

"Fantasmagorie" in der Musik ist eine faszinierende Anwendung eines ursprünglich visuellen Konzepts auf die klangliche Ebene. Durch die geschickte Manipulation von Harmonie, Melodie, Rhythmik und Orchestrierung erschaffen Komponisten Werke, die das Unwirkliche und Surreale verkörpern. Diese musikalischen Fantasmagorien bieten dem Zuhörer eine einzigartige und oft verstörende ästhetische Erfahrung, die die Grenzen der traditionellen musikalischen Ausdrucksformen überschreitet und neue Dimensionen des Hörens und Erlebens eröffnet.

Quelle/Source: musicainfo.net (KI)

Information:
HaFaBra Music
Wind Repertory Project
Format/Umfang
Fantasmagorie - hier klicken Fantasmagorie (Blasorchester), Partitur und Stimmen
Fantasmagorie - hier klicken Fantasmagorie (Blasorchester), Partitur
HaFaBra Masterpieces #12: Divergences - hier klicken HaFaBra Masterpieces #12: Divergences, Audio-CD

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